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Prostitution, Krankheit, Armut, Fremdheit, Gewalt und Todessehnsucht. Soziale Ausgrenzung und gesellschaftliche Ächtung gehören zu den Stoffen des Musiktheaters seit es Oper gibt. Existenzen am Rande unserer Gesellschaft im Wandel der Jahrhunderte werden in den Mittelpunkt gerückt. Vieles, was heute selbstverständlich scheint, war zur Zeit der Uraufführungen skandalös und verstörend, aber faszinierten auch.

Die tragischen Arien all jener gesellschaftlich Verdammten geben auch heute noch jenen eine Stimme, die ungehört bleiben. Ausgesuchte Solisten der Kammeroper Köln stellen sich in dieser Collage in den Dienst der Ausgestoßenen. Unprätentiös und pur, wahrhaftig und auf anprangernde Weise ehrlich werden Arien und Duette der Großen Meister neu und radikal interpretiert.

Pressebilder der Veranstaltung finden Sie im Anschluss hier.