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Bei Hitlers Machtübernahme 1933 ist Anni 9 Jahre alt. Sie, ihre Freunde und ihre Eltern geraten mehr und mehr in den Strudel der historischen Ereignisse. Einige von ihnen werden Anhänger der NS-Diktatur und marschieren mit, andere versuchen, sich der alles beherrschenden Ideologie zu verweigern oder dem Terror zu entfliehen. Anni schließt sich einer Gruppe von Jugendlichen an, die auf den Drill der Hitlerjugend keine Lust hat.

Ein Theaterstück über den Alltagswiderstand in der NS-Zeit. Mit Live-Musik, Schauspiel und Tanz taucht es ein in eine Welt voller Angst und Schrecken und erzählt von Schicksalen, Freundschaft und Feindschaft. Dabei macht es sichtbar, wie wichtig es ist, jeden Tag für Gerechtigkeit und Menschlichkeit einzutreten.

Auf Grundlage von Zeitzeugenberichten schaut das Theaterprojekt zurück in eine Zeit, in der Protest und Unangepasstheit zur Einweisung ins Konzentrationslager führen konnte. Grundrechte wie Freiheit, Gleichheit und Selbstverwirklichung konnten nur unter größten Gefahren gelebt werden. Jugendgruppen wie z.B. die Edelweißpiraten und die Weiße Rose hielt dies aber nicht davon ab, für ihre Werte und Lebensvorstellungen einzutreten.

Zielgruppe ist das jugendliche Publikum ab 11 Jahren. Über das Leben ist ein Theaterprojekt von movingtheatre.de (Köln), theaterspiel (Witten), theater-machen (Berlin) und den Duisburger Philharmonikern in Kooperation mit dem SOMMERBLUT KULTURFESTIVAL (Köln), dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, dem Freundschaftsverein Tczew-Witten e.V., dem VVN-BdA e.V. und dem Comedia Theater (Köln). Gefördert von dem Kulturamt Köln, der Bezirksregierung Arnsberg/Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, dem Kulturforum Witten und der Rudolf Augstein Stiftung.

Pressebilder der Veranstaltung finden Sie im Anschluss hier.